Von den Anfängen in Stuttgart bis in die Gegenwart einer weltweit tätigen gemeinnützigen Organisation: Die wichtigsten Meilensteine der SALEM-Geschichte im Überblick.

1957
Gottfried Müller gründet in Stuttgart die Bruderschaft SALEM.

bis 1965
Hilfe für Obdachlose und Haftentlassene in Stuttgart, München, Nürnberg, Berlin, Frankfurt, Karlsruhe; jeweils in Bahnhofsnähe.
Die ersten Kinderhäuser werden in München, Nürnberg und Umgebung aufgebaut.

1969
Das erste SALEM Kinder- und Jugenddorf entsteht in Stadtsteinach und wird zur Zentrale der SALEM-Arbeit.

1972
Das SALEM Forschungsinstitut und die SALEM Tierhilfe werden in München gegründet.

1972/73
Das zweite SALEM Kinder- und Jugenddorf entsteht in Höchheim/Franken (SALEM-Höchheim).

1975
Das SALEM Kinderorchester gibt Konzerte in England und Griechenland.

1976
Das dritte SALEM Kinderdorf öffnet in Kovahl/Niedersachsen (SALEM-Kovahl).
Das SALEM Kinderorchester gibt erfolgreiche Konzerte in Israel, Österreich und der Schweiz.

1978
In den USA werden die Kinderdörfer SALEM-Maryland und SALEM-New-England nach dem Vorbild von SALEM-Deutschland gegründet.
Das SALEM Kinderorchester gibt Konzerte in den USA unter anderem vor den Vereinten Nationen in New York.

1981
Der Aufbau von SALEM-Uganda bei Mbale beginnt mit dem Bau der ersten Kinderhäuser, Brunnenbohrungen und Gartenbau. Eine Krankenstation kommt dazu – das spätere SALEM Hospital.
In Stadtsteinach öffnet die SALEM Bio-Kurklinik für Naturheilmedizin.
Das SALEM Forschungsinstitut wird von München nach Stadtsteinach verlegt, mit dem Ziel der Erforschung von Alternativen zu Tierversuchen.

1985
SALEM beginnt mit dem Bewässerungsprojekt in der Kalahariwüste in Namibia (Südwestafrika).

1990
Die SALEM-Kolumbien-Hilfe für Straßenkinder in Bogotá und später in Calí beginnt.

1993
Die SALEM-Russland-Hilfe wird gegründet. Aufbau von vier Häusern für Umsiedlerfamilien im Oblast Kaliningrad (Königsberger Gebiet).

1994
SALEM leistet Flüchtlingshilfe während des Bürgerkriegs in Ruanda.

1995
SALEM beginnt mit der Unterstützung eines Kinderhauses und einer Blindenschule in Rajahmundry/ Andra Pradesh, Südostindien.

1997
Während einer Hungersnot in Uganda beginnt SALEM mit den Baumpflanzaktionen.

Der “FONDS SALEM RUS” wird offiziell in Russland gegründet und eingetragen. In SALEM-Russland wird mit dem Aufbau des ersten SALEM Kinderdorfs westlich von Kaliningrad begonnen.

1998
SALEM-Ecuador wird gegründet.

1999
Die SALEM-Hilfe-Togo übernimmt die Unterstützung einer Krankenstation in Agou-Nyogbo-Agbetiko im Süden des Landes.

2000
SALEM-Togo beginnt mit Umweltbildungsarbeit und Wiederaufforstungsprogrammen in Bassar im Norden Togos.

2002
Das erste Kinderhaus von SALEM-Russland wird fertig gestellt. Die ersten Kinder werden aufgenommen.

2003
Bei einem Brandüberfall auf das SALEM Dorf in Uganda werden zahlreiche Gebäude zerstört. Mit dem Wiederaufbau der Häuser wird sofort begonnen; die Hilfe aus der Bevölkerung ist sehr groß.

2004
In SALEM-Uganda wird der neue, seit Jahren geplante Teil des Kinderdorfs eingeweiht. Unter den zahlreichen Gästen ist der deutsche Botschafter.

Gottfried Müller feiert seinen 90. Geburtstag.

Im SALEM Kinderdorf “Raduga” in Russland wird das zweite Kinderhaus – ein baubiologisches Holzhaus – eingeweiht. Nach einem Erdbeben ist der Brunnen des Kinderdorfs versiegt und muss neu gebohrt werden, was den Bau des dritten Kinderhauses verzögert.

In Bassar/Togo findet die erste SALEM-Naturkonferenz statt. Zusammen mit dem Verein anamed e.V. – natürliche Medizin in den Tropen – werden Themen wie Naturschutz, Wüstenausbreitung, Aufforstung und vor allem Hilfe zur Selbsthilfe mit pflanzlicher Medizin anschaulich dargestellt.

In SALEM-Ecuador wird das Kinderhaus fertig gestellt. Die ersten Kinder ziehen ein.

2005
In SALEM-Neestahl wird eine Lebensgemeinschaft ins Leben gerufen, die ersten Bewohner ziehen ein.

In SALEM-Uganda wird mit dem Bau einer Krankenpflegeschule begonnen, hier können etwa 30 Krankenpflegeschüler ausgebildet werden.

In SALEM-Ecuador wird mit einem Wassertank und einer Hauswasseranlage die Wasserversorgung gesichert.

In der SALEM-Zentrale in Stadtsteinach wird die erste Photovoltaikanlage installiert, weitere folgen auch in Höchheim und Kovahl.

2006
Das Leitbild von SALEM wird erarbeitet.

Ende des Jahres geht ein Schiffscontainer auf seine lange Reise nach Uganda, unter anderem mit wichtigen Ausrüstungsgegenständen für den Operationssaal des SALEM-Hospitals.

2007
In SALEM-Uganda trifft im März endlich der heiß ersehnte Container ein. In der Erntezeit wird Uganda von den stärksten und anhaltendsten Regenfällen seit Jahrzehnten heimgesucht. SALEM ruft zu Spenden auf.

Das 50-jährige Bestehen von SALEM wird im September im Rahmen einer Festwoche mit zahlreichen Gästen aus dem In- und Ausland und einem bunten und vielfältigen Rahmenprogramm gefeiert.

2008
SALEM wird Mitglied bei der „Klima-Allianz“, beim „Eine Welt Netzwerk Bayern e. V.“ sowie bei VENRO, dem Verband Entwicklungspolitik Deutscher Nichtregierungsorganisationen e. V.

In den Filialen der Lebensmittelkette tegut kann ein SALEM-Brot erworben werden, wie es seit 1970 ohne Rezeptveränderung bei SALEM gebacken wird.

SALEM wird mit der Plakette des Deutschen Solarpreises sowie mit dem Umweltpreis der Kulmbacher Brauerei ausgezeichnet.

2009
Die Aufforstungsprogramme in Uganda und Togo werden weiter ausgebaut. Im September findet die erste Operation im neuen Operationssaal von SALEM-Uganda statt.

Am 26. September stirbt Gottfried Müller, der Gründer von SALEM, im gesegneten Alter von 95 Jahren nach einem langen und erfüllten Leben im Kreise seiner Familie. Die SALEM-Stiftung wird gegründet und hilft, sein Vermächtnis fortzuführen.

Im Oktober beginnt der Umbau von SALEM-Neestahl.

Im November wird im SALEM-Dorf in Russland (Kaliningrad) die erste Pflanzenkläranlage eingeweiht.

2010
Am 1. März ereignet sich ein verheerender Erdrutsch in der Bududa-Region am Mount Elgon, ganz in der Nähe des SALEM-Dorfes Uganda. SALEM ruft zu Spenden auf und leistet wertvolle Hilfe beim Wiederaufbau.

Am 12. Mai findet die Einweihung der Krankenpflegeschule in SALEM-Uganda statt sowie die Grundsteinlegung für die neuen Gebäude.

Das neue Wohnhaus “Dennoch” in SALEM-Neestahl wird zum Erntedankfest eingeweiht, gleichzeitig findet ein Tag der offenen Tür statt.

Mit Hilfe des BMZ und dank Ihrer Unterstützung entsteht in SALEM-Togo ein Ausbildungszentrum für nachhaltige Landnutzung. Anfang Oktober wird der neue Brunnen des SALEM-Zentrums in Bassar, Togo, fertiggestellt.

Am 17. November werden der Operationssaal und das neue Labor in SALEM-Uganda eingeweiht .



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